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"Frequently asked Questions" - Von Leserinnen und Lesern dieser Seite (häufig) gestellte Fragen

Frage:
Ich habe ein Problem bei meiner Diplomarbeit, bei der es um Rollenspiele in der Suchtprävention geht: Wie kann ich bei einem Rollenspiel anhand des im Spiel gezeigten Verhaltens am Ende einen Effekt bei den Mitspielern begründen/beweisen ? Das Rollenspiel hat ja 2 Funktionen: 1. Diagnose des Problemverhaltens (Analyse und Handlungsalternativen) und 2. Einübung neuer Verhaltensweisen.

Antwort:
Sehr geehrter Herr ...,
mit dem Ausgang von Rollenspielen etwas zu beweisen ist ganz schwierig, da bei pädagogisierten Rollenspielen die Spieler gerne mal das sozial Erwünschte spielen und nicht das, was sie in der realen Situation wirklich tun würden.
Ich würde Ihnen hier eine Aufgabenteilung der Teilnehmer vorschlagen: Eine Kleingruppe überlegt sich vorher, welche drei "Lösungen" es auf eine Szene mit vorgegebener Ausgangssituation (diese überlegen Sie sich) geben könnte und notiert diese. Eine andere Kleingruppe spielt dann die Szene, ohne zu wissen, welche Lösungen die erste Gruppe notiert hat. Ziel für die Spielergruppe ist es, eine Lösung zu finden und zu spielen, die die erste Gruppe nicht
notiert hat. Also ein bisschen wie das Partyspiel "Tabu".
Die von Ihnen genannte Nr. 1 (Diagnose des Problemverhaltens, Analyse und Handlungsalternativen) übernimmt dann die erste Gruppe, Nr. 2 (Einübung neuer Verhaltensweisen) die Spielergruppe. Anschließend tauschen die Gruppen die Aufgaben mit einer neuen vorgegeben Szene.
Bewerten können Sie dann, wie innovativ und kreativ die Spielergruppen sind, d.h. wie oft es diesen gelingt, eine von der ersten Gruppe nicht bedachte Lösung zu finden.


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